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Beingness


Feuerwerk mit blaue Flunken im Himmel


Einführung: "Sein oder nicht sein?" Darauf ist der Mensch fixiert. Das ist aber nicht die Frage. Being­ness zu gewähren oder nicht zu gewähren ist die Frage, an der er an jedem Tag seines Lebens fest­hängt.


Lesen Sie den einführenden Brief von Max Hauri zu diesem Artikel weiter unten.


Beingness


 

Aber über all diesen Dingen steht die Fähigkeit einer Person, dem Moment, der Ver­gan­genheit, der Zukunft, den anderen Personen und seinen eigenen Din­gen Beingness (Sein) zu ge­währen. Beingness zu gewähren und dann keine Angst davor zu haben. Und wenn man Beingness gewährt hat, fahren Sie wei­ter, Beingness zu gewähren anstatt damit aufzuhören, nur weil ein Teil davon Sie getroffen hat.

 

Wir haben uns über das Thema von Ursache und Wirkung unterhalten, welches die er­ste Zeile der Faktoren ist. Nun, es gibt da eine zweite Zeile. Einen der wichtigsten Punkte für jeder­mann – Beingness (Sein, Seinheit, vom engli­schen Wort be).


Es ist nur ein Wort: Be (sein), und doch sind im Grunde genommen alle ande­ren Dinge, einschliesslich Ursache und Wirkung, Symptome der Beingness. Das Leben selbst, mit all seinen Randomitäten, besteht daraus, ob man nun will, dass andere Dinge sind oder nicht, oder ob andere Dinge wollen, dass man selbst be­steht oder nicht. Das allein bildet die Grund­lage für das Spiel.


Alle Dinge des Lebens haben mit Beingness zu tun. Beingness (Sein) ist der “Stoff aus dem das Leben gemacht ist.


Ein Ding, das lebendig ist, befindet sich unterhalb der Stufe eines Thetans. Ein The­tan ist etwas, das Beingness gewährt.

Das Königreich der Ameisen


Lassen Sie uns das Königreich der Ameisen anschauen. Den Ameisen wurde Beingness ge­währt. Sie selber sind keine Beingness. Das heisst, sie sind keine unabhängige Beingness, wie zum Beispiel ein Thetan. Und hier stossen wir auf etwas Seltsames. Wenn Sie, als ein Thetan hingehen, um mit einer Ameise zu spielen, einen Strahl durch ihren Kopf zu schicken, ein paar wichtige Dinge kurzzuschliessen, sie in kleinen Kreisen umhergehen zu lassen, dann bekommen Sie sofort die Idee, dass es da irgendwo etwas gibt, das furchtbar ärgerlich auf Sie wird.


Sie können selbst in die Tiefe des Meeres gehen, und Sie werden eine ähnliche Fest­stellung machen.


Ein Auditor kann manchmal vergessen, dass er einen Thetan trainiert und dass ein Thetan nicht atmen muss. Ein Thetan kann alle möglichen Orte besuchen.


Sie können die philippinische Tiefsee besuchen, wo es einige der interessante­sten Fi­sche gibt, die Sie jemals zu Gesicht bekommen haben. Sie stossen auf eine Welt phosphoreszie­ren­den Lebens, wenn Sie sich dort hinunter begeben. Die Fische dort unten schwimmen mit Ta­schenlam­pen herum und sie fressen sich gegenseitig auf, wie überall sonst auch.

Gewährte Beingness


All das führt zur Tatsache, dass diese Lebensform eine gewährte Beingness hat. Etwas hat ihr diese Beingness gewährt. Wenn Sie beginnen damit herumzu­spielen, dann wird etwas zornig werden. Sie können einfach weiter herumspie­len und es wird nichts passieren. Aber Sie werden einen Emotionsrückschlag bekommen, weil Sie tatsächlich gegen eine Kommunika­tionslinie arbei­ten von etwas, was immer es auch sein mag, das Fische und Korallenschnecken über­wacht.


Sie angeln dieses Tier oder Wesen und Sie beginnen dessen Beingness zu zer­stören. Sie verärgern die allgemeine Beingness dieser Art von Wesen.


Noch wichtiger als das ist, dass Sie als ein Thetan, auf genetische Einheiten ge­stossen sind, die nicht auf so tiefen Stufen wie Ameisen und Fische stehen, aber sie sind bestimmt da­mit verbun­den und haben sich in irgendeiner Hinsicht de­nen hingegeben.


Nun, hier steht kein Wort davon, dass der Körper ein degradierter Thetan ist. Ich habe das nie geäussert und sage es auch jetzt nicht. Es ist eine Möglichkeit. Ich persönlich glaube nicht, dass es wahr ist. Ich glaube, dass es eine ganz ver­schiedene Klasse von Beingness ist. Aber es handelt sich um eine höhere Klasse als Ameisen und Fische, usw. Gleichwohl ist es etwas, dem Beingness gewährt wurde. Mit anderen Worten, es gibt darüber ein zweites Niveau “Etwas“. Wir wissen nicht alles, was es über die Anatomie der Lebensformen in diesem Uni­versum zu wissen gibt. Vielfach deswegen, weil wir es nicht wissen müssen.

Fixierte Ideen


Nun, das Leben kann alles tun, bis es sich völlig einer einzigen Kommunika­tionslinie ver­schreibt. Jegliches Wesen kann alles tun, bis es sich einer einzigen Kommunikationslinie ver­schreibt, welche es als unvariierbar ansieht. Die einzi­gen Entschuldigungen für die Kom­munika­tionslinien der Scientology sind, dass sie Kommunikationslinien auflösen und die Fä­higkeit, Kommunikations­linien, Formen und Randomität zu kreieren wiederherstellen.


Automatik findet durch gewährte Beingness statt. Man gewährt Beingness ei­nem Raum oder etwas anderem und danach sagt man, dass diese Beingness nun in dieser Art und Weise funk­tionieren wird.


Das ist eine zweite oder dritte Klasse von Beingness im Vergleich zu einem Thetan. So hat er grundlegend eine Ameise gemacht oder etwas das nicht eine so konkrete Form hat. Er hat eine Idee ins Leben gerufen. Und wenn man eine Idee ins Leben ruft, dann hat man einem Raum Being­ness gewährt.


So, was ist nun diese Idee? Jetzt kommen wir auf diese Dinge zu sprechen, die das Le­ben macht und die ziemlich unterschiedlich zum MEST sind. Wir kom­men zu diesem Punkt: MEST hat keine Ideen, das Leben hat welche.


Nun, eine Idee zu bekommen, ist so etwas wie Beingness zu gewähren. Wenn man ir­gend etwas eine Beingness gewährt, dann hat man ihm in dem Grade Le­ben gegeben. Und wenn man damit anfängt, seine Automatismen niederzu­reissen, dann zerstört man in Wirklich­keit Leben. Aber man zerstört Leben, welches man selbst hingesetzt hat.


​Die Verschlechterung eines Thetans


Die Verschlechterung eines Thetans geschieht auf diesem Zyklus. Er gewährt Being­ness und dann tut es ihm leid, es getan zu haben. Nachdem er Beingness gewährt hat, schneidet er seine Verbindungen mit der Beingness ab und er glaubt, dass er seine eigene Beingness be­schnitten hat. Deshalb glaubt er je­desmal, wenn er Beingness gewährt, dass er sich selbst klei­ner macht. Dies ist nicht wahr. Eine Person wird mehr und mehr und mehr und grösser und grösser und grösser. Der Thetan hat einen unbegrenzten Vorrat an Beingness, die er gewähren kann. Deshalb wird er grös­ser und grösser, könnte man sagen.


Ein Thetan kann Beingness gewähren und er kann sie wieder wegnehmen, so­lange er nicht darauf besteht, sich dem was er schon erschaffen hat, zu wider­setzen.

Gegenspieler erschaffen


Wie man es nicht machen sollte, ist, einem Etwas eine Beingness zu gewähren und sich dann zu entscheiden, es zu bekämpfen. Doch ist dies eines der ersten Dinge, die ein Thetan tut, um etwas Randomität zu erschaffen. Er erschafft den anderen Schachspieler. Dann, wenn er den ande­ren Schachspieler gemacht hat, spielt er ein Spiel mit ihm. Wenn er mit diesem Ver­haltensmuster weitermacht, wird er schlussendlich alle seine Feinde selbst erschaffen haben.


Die Ideen, die er erschaffen hat, können wirkliche lebendige Wesen sein oder sie segeln einfach in der Luft umher, oder sie sind im Raum oder in seinem Raum fixiert als Dinge, für die er es abgelehnt hat, weiterhin irgendwelche Ver­antwortung zu übernehmen. Somit haben wir hier das Problem des Menschen und seiner Ideen. Wir könnten sagen, “der Mensch und seine Untergebe­nen“. Oder wir könnten auch sagen“, die Sache, die Beingness gewährt und jene Dinge, denen Beingness gewährt wird“.

Die edelste Sache, die ein Thetan tun kann


Ein Thetan hat dem Körper Beingness (Sein) gewährt. Wo diese Beingness ge­währt wird, wird der Thetan es in einem solchen Ausmasse tun, dass er glaubt, der Körper habe da­nach eine eigene Beingness, welche seiner eigenen ähnlich ist. Und so bekommen Sie einen Thetan, der sich den Ridges (siehe Tech. Wör­terbuch) des Körpers anpasst. Diese sind natür­lich seine eigenen Ridges. Sie sind seine Ideen, seine Mechanismen und daher glaubt er, er sei der Körper.


Ein Ding, das Beingness gewährt und unendlich Beingness gewähren kann, welches al­les beseelen und beleben kann, und welches zuletzt zur Meinung kommt, dass etwas ihm Leben und Beingness gewährt hat, wird sich in einem sehr schlechten Zustand befinden.


Es ist daher die edelste Sache, die ein Thetan tun kann – Leben und Beingness zu ge­währen. Und das Dümmste, das ein Thetan tun kann, ist es “Anderes“ (otherness) aufzustellen und es zu bekämpfen. Das ist die Geschichte der Menschheit, die sich selbst bekämpft!

Beingness mittels eines Vias gewähren


Jeder Preclear den Sie haben, ist einfach ein Drama von einem Wesen, welches Being­ness gewähren kann, das diese Beingness, die es gewährt hat, bekämpft. Es ist von allen Seiten von Dingen umgeben, denen es keine Beingness gewäh­ren will. Dinge, von denen es über­zeugt ist, dass sie für nichts gut sind, wenn es ihnen Beingness gewährt. Es glaubt, es müsse ein Kommunikations­system be­nutzen um Beingness zu gewähren. Hier handelt es sich um die Art von Being­ness, die zweitrangig ist. Warum? Es glaubt, es müsse ein Kommunikations­system benutzen, um Beingness zu gewähren.


Schauen wir uns einmal einen Schreiner an. Er gewährt dem Holz Beingness, indem er eine Säge, einen Hammer und einen Meissel nimmt und eine Kiste zu­sammenbaut. Er hat nun eine Kiste kreiert.


Das bedeutet Beingness gewähren via ein Kommunikationssystem. Was wäre die Art von Beingness, die er einer Sache gewähren würde, wenn er einfach da­sitzen und der Sache Beingness gewähren würde? Er könnte in dieser Art wahr­scheinlich eine Holzkiste kreieren. Aber er glaubt nicht, dass er es kann. Des­halb benützt er das, wie er glaubt, verlässliche Kom­munikationssystem und kreiert mit einem Hammer, einer Säge und einem Meissel.


Sie können sich da, wo Sie gerade sind umschauen und zwei oder drei Dinge sehen, de­nen Sie nicht bereitwillig Beingness gewähren würden.

Sich allen Wirkungen widersetzen


Sie nehmen ein Stück Papier oder eine Uhr und Sie sagen sich: „Nun, es ist dumm von mir, dieser Uhr Beingness zu gewähren, weil sie schon läuft. Sie läuft dadurch, dass der jewei­lige Besit­zer sie an oder abstellt“. Nun, Sie sehen, der Uhr wurde schon durch ein Kommuni­kationssystem Beingness gewährt. Ein Thetan kommt etwas später ins Spiel und er beginnt einer Sache Beingness zu gewähren, die schon einer anderen Beingness-Linie verschrieben ist. Und es tut sich nichts da­bei. Dies ist die eine Sache, die die Uhr nicht tun darf. Das ist in ihr drinnen. Sie muss sich allen Wirkungen widersetzen. Die Firma in Con­necticut, die diese Uh­ren herstellt, stellte sie mit diesem Postulat darin her. Und der Bursche der sie geplant und ent­worfen hat, machte sie mit dem Postulat in ihnen: Widersetze dich allen Wir­kun­gen.


​Ein Fremder in der Stadt


Ein Thetan könnte daraufhin denken, dass es ihm unmöglich ist, mit dem MEST-Uni­versum in angemessene Konkurrenz zu gehen. Er erscheint auf der Szene, nur wurde dieser Szene schon vorher Beingness gewährt. Und das ist der Ort, wo ein Individuum eine schwie­rige Zeit hat in einer neuen Gemeinde. Alle Beingness ist gewährt (so glaubt es).


Das ist nicht wahr, der Thetan glaubt nur, dass es so ist. Er geht in die neue Gemeinde und alle Wohnungen sind ganz fremd. Ihnen wurde schon Beingness gewährt. Jedermann er­zählt ihm fortwährend: “Hier ist das Haus von Richter Morton und das dort ist die Schenke von Bill Süd, dort haben wir das Gerichts­haus, welches wir kurz nachdem es dem Feuer zum Opfer gefallen war, wieder­aufgebaut haben.“ Er stellt fest, dass jedermann hier der Stadt Beingness ge­währt hat, nur gerade er nicht.


Er stellt das ganz ausdrücklich fest, da jedermann in dieser Stadt ängstlich darum be­müht ist, ihm mitzuteilen, dass sie dieser Stadt Beingness gewährt ha­ben. Er nicht. Er ist ein Fremder.

Dem Raum Beingness gewähren


Nehmen Sie ein Kind, das in dieser Stadt geboren und aufgezogen wurde. Das Kind hat al­les erforscht und seine Zeichen auf der alten Eiche hinterlassen. In jenem Haus hat es die Fenster­scheiben eingeschlagen und in einem anderen Haus hat eine alte Dame versucht es zu fangen. Dort ist das Haus, wo es seine 1-April-Scherze getrieben hat. Es hat mehr oder weni­ger in der ganzen Stadt seine Fingerabdrücke hinterlassen. Von seiner frühesten Kindheit an hatte es seine eigenen Ideen über diese Stadt, und es hatte diese Ideen glücklicherweise zwei oder drei Jahre bevor über­haupt jemand dachte, dass es schon Ideen dar­über hätte, und damit begann es zu erziehen. Oder es wusste schon zu dieser Zeit, dass die Leute sich irrten. Es weiss, dass das Haus auf dem Hügel von Gei­stern heimgesucht wird, dass es dort schon im­mer spukte und die Geister auch in Zukunft spu­ken werden.


Sogar wenn Leute das Haus niederreissen würden, würde es noch wissen, das ist der Platz wo das Geisterhaus gestanden hat. Es hat ihm Beingness gewährt. Mit anderen Worten, es hat es identifiziert. Es hat es klassifiziert und es hat es heimgesucht.


Auf diese Weise bewohnt eine Person die ganze Gemeinde, in der sie aufge­wachsen ist. Das führt dazu, dass Leute, die früh in ihrem Leben zu oft umgezo­gen sind, an einem Punkt angelangen, an dem sie glauben, dass sie die Ge­meinde nicht bewohnen können. Hier haben wir eine Frage da­von, Raum zu sein, aber es gehört noch mehr dazu, als nur einfach Raum zu sein. Da ist noch die Sache, dem Raum Beingness zu gewähren.


​Ihrer Zukunft Beingness gewähren


Das ist eine sehr eigenartige Sache. Irgend so ein Bursche kommt über die Spitze eines Hü­gels und sieht eine Stadt, die sich vor ihm ausbreitet. Er sagt: “Was für ein furchtbarer, wackliger, hässlicher, bösartiger Ort das ist!“ Und der nächste Bursche kommt über die Spitze des Hügels, wirft einen Blick auf die Stadt und er versieht sie mit Beingness und sagt dann: “Da unten ist eine Stadt.“


Nun gut, der erste Bursche geht hinunter in die Stadt und niemand tut irgend etwas für ihn. Wenn sie sein Pferd beschlagen oder sein Auto reparieren, wer­den sie das Hufeisen ver­kehrt herum anbringen oder seinen Reifen auf eine fremdländische Art flicken, die nicht sehr lange hält. Dinge spielen sich eben auf so eine Art ab.


Und der nächste Bursche kommt durch die Stadt und er hat ihr Beingness ge­währt. Wahr­scheinlich ist mit seiner Ausrüstung ohnedies nichts verkehrt, aber er geht da hinunter und findet, dass jeder wirklich nett zu ihm ist. Im Hotel be­kommt er ein gutes Zimmer. Das Essen ist gut, und jeder ist über die ganze Sa­che glücklich und fröhlich. Während seines ganzen Le­bens begegnen ihm sol­che Dinge.


Es heisst nicht, dass man seine Zukunft in so einem Ausmasse gemacht hat, ein­fach da­durch, dass man annimmt, dass die Dinge schlecht sind; sondern weil man die Zukunft nicht auf so lange Sicht fabriziert. Man fabriziert sie in Form von Bruchteilen von Sekunden. Man fabri­ziert seine eigene Zukunft von Au­genblick zu Augenblick. Und wenn man der Zukunft keine Beingness gewährt, ist sie nicht lebendig. Sie enthält überhaupt kein Leben. Einen Bruchteil einer Sekunde nachdem man das Postulat geäussert hat, findet kein Leben statt.

Was Leben am besten macht


Darüber steht ein höherrangiger Teil der Berechnung, und das ist Beingness. Wenn man nicht bereit ist, den Leuten, mit denen man spricht, Beingness zu gewähren, versucht man ständig, ihnen keine Beingness zu gewähren... Sehen Sie was passieren wird? Man beginnt sein Gewähren von Beingness zu bekämp­fen. Man spricht zu jemandem und gewährt ihm Being­ness. Man tut dies gleich­zeitig. Wir sprechen über etwas, das sehr, sehr behexend ist. Wir spre­chen über­haupt nicht “wirklichkeitsnah“. Wir sprechen darüber, was das Leben am besten macht. Es bewegt seinen Zau­berstab und sagt: “Sei (be) oder Lebe oder Exi­stiere“, und all die Dinge machen das. Das ist es, was das Leben macht.

"Keine Beingness gewähren" ist gleich "weniger Raum"


Hier hat man eine Person, die verursacht hat, dass mehrere Dinge existieren, und sie ist nicht mehr bereit, zu verursachen, dass irgend etwas existiert. Also wird sie von allem attac­kiert, was sie je gemacht hat. Die Dinge in ihrer unmit­telbaren Umgebung werden die Person attackieren. Sie weigern sich, ihr Being­ness zu gewähren. Wenn jemandem zu oft Beingness von seiner Umge­bung verweigert worden ist, wird er selbst damit beginnen, der Umgebung Beingness zu verwei­gern.


Von allen Mechaniken abgesehen, auf die eine oder andere Art wird sich diese Being­ness selbst manifestieren, um die Person, die Beingness nicht gewähren will, zu disqualifizieren. Es dis­qualifiziert sie im Sinne von weniger Raum. Sie muss weniger und weniger Raum haben, da sie sich nicht über irgendeinen weiteren Raum ausstrecken kann, weil sie diesen Dingen da keine Being­ness gewähren kann.


Sie werden das an den Körpern jener Leute, die Sie auditieren, widergespiegelt sehen. Sie werden sehen, in welchem Ausmass Leute sich geweigert haben, ih­nen Beingness zu ge­währen, und während sie auditiert werden, werden sie fest­stellen, in welchem Ausmass sie sich weigern, Beingness zu gewähren.

Beingness und die Tonskala


Die Tonskala ist eine Skala des Lebens. Sie ist auch eine Skala der Menge an Being­ness, von der jemand glaubt, sie zu haben, und es spiegelt sich in der Menge an Bewegung wider, von der er denkt, dass er sie kontrollieren kann. Es zeigt sich in einer Menge von Din­gen. Sie finden also, dass jeder, der Schwie­rigkeiten hat, aus seinem Kopf hinaus zu kommen, oder der Schwierig­keiten mit Terminalen ungeachtet mechanischer Zusammenhänge hat, dass also jeder sol­chen Per­son von jemandem in grossem Ausmass Beingness verweigert wurde. Sie hat darauf bestanden, sich selbst Beingness zu gewähren und das ist auf Wi­derstand gesto­ssen, und sie hat sich gewei­gert, jemand anderem Beingness zu gewähren.

Was ist dieses Gewähren von Beingness? Es ist einfach eine Reihe zusammen­gehöriger Wörter. Sie nutzen sich schnell ab. Sie sind Symbole. Die Handlung aber nützt sich nicht ab.


​Die Fähigkeit zu Erschaffen rehabilitieren


Das Gewähren von Beingness und die Weigerung, Beingness zu gewähren – all die Worte des Menschen und alle die Dinge, die jemandem im Leben begegnen, lassen sich darun­ter zusam­menfassen.


Die erste Entscheidung ist zu sein. Wo es in diesem Universum um Leben geht, hat man sich entschieden zu sein. Aber über dieser Stufe ist das Gewähren von Beingness, und das ist eine trainierbare Funktion.


Eine Person, die ihre Fähigkeit Beingness zu gewähren, verloren hat, hat auch ihre Fä­hig­keit zu Erschaffen verloren. Beim Rehabilitieren von Erschaffen schauen wir also zunächst auf die­sen Punkt beim Preclear: seine Bereitschaft Beingness zu gewähren.

Gedankenlesen


Jede künstlerische Arbeit muss leben. Mit dieser Sache versuchen wir nicht, die Grenze in das Gebiet der Mystik oder der schwarzen Magie zu überschreiten. Aber von Zeit zu Zeit werden Sie diese Erfahrung machen, und denken Sie nicht, dass dies eine besondere Erfahrung ist.


Sie sagen einem Preclear: “Gut, setze jetzt also dieses Postulat, was immer es ist, in die vordere Wand des Zimmers. – Dann setzen Sie dasselbe Postulat in die vordere Wand des Zimmers hinein. Wissen Sie, dass Sie die genaue Formu­lierung seines Postulates bekommen werden? Sie werden ihr Postulat hinein­setzen. Sie sind aber in Kommunikation mit ihm, und das ist ein höher­rangiges Kommunikationssystem. Die Sache mit dem Gedankenlesen kann etwas sehr Undefinier­bares und etwas sehr Verstimmendes sein.


Aber dort, wo Sie ein Zu­sammentreffen von Beingness auf diese direkte Art haben, werden Sie es damit zu tun haben. Je weniger der Fall fähig ist, zu ex­teriorisieren, um so weniger positiv ist dies. Aber Sie sind sofort in einem Thetan-zu-Thetan-Kommunikati­onssystem, und so ein System existiert unab­hängig von Worten.


​Kunst, die Leben hat


Der Künstler, der malen kann, ohne seinem Kunstwerk Beingness zu gewähren, ist ein ziemlich schlechter Künstler. Er streicht einfach Farbe auf einen Entwurf.


Wenn Michelangelo etwas malte oder eine Skulptur machte, war es in seiner Form recht perfekt. Die Form und der Entwurf des Gemäldes oder der Statue sind gut genug, so dass man eine Fotografie davon anschauen kann und denkt, dass es schön ist. Wir sind hier an der Grenze, nicht recht in der Lage zu sein, darüber zu sprechen. Die MEST-Sprache macht da nicht mit.


Bevor Sie nicht einen Original-Michelangelo in Wirklichkeit konfrontiert ha­ben, erken­nen Sie nicht, dass der Bursche, der das gemalt hat, es wirklich so gemeint hat. Die Menge von Leben in der Statue selbst, die auf die eine oder andere Art kontrolliert und niedergehalten wird, ist ge­rade dabei, eine Super­nova oder so irgend etwas zu werden. Es ist die Menge an Vitalität. In ande­ren Worten, das Ding ist lebendig und sein Leben ist ziemlich offensichtlich, sogar für irgendeinen Lausejungen von der Strasse!


Ich habe einmal eine wunderbare weisse Statue gesehen, von einem Bildhauer, von des­sen Namen ich keine Ahnung habe. Es war in einem äusserst fremdarti­gen und sonderbaren Teil der Welt, von dem man nie vermutet hätte, dass ein Künstler dort gelebt hätte. Diese Sta­tue war in ihrer Form so einfach, dass man sie kaum eine Statue hätte nennen können. Sie war jedoch von einer derartigen Vitalität von einer ruhigen, sich ausbreitenden Natur beseelt, dass die Statue tat­sächlich einen ganzen Innenhof mit Ruhe füllte. Sie war lebendig, drüber gab es überhaupt keinen Zweifel.


Und das war nicht etwas, was nur von einigen be­sonders begabten Leuten festgestellt wurde. Jene Leute, die nur durch ihre Ac­kerfurchen stapften, hätten es vielleicht nicht gleich gese­hen, aber jeder Bettler, Hausierer, jede Magd und jede Person, jeder Gentleman und jeder Büroan­ge­stellte dieser Strasse kam fast jeden Abend herüber in den In­nenhof, setzte sich hin und schaute die Statue ein bisschen an.


Es gab viele schönere Orte, wo man sitzen konnte, aber sie kamen und schauten sich die Statue an. Sie war lebendig. Natürlich könnte man sagen, dass sie selber der Sta­tue durch ihr Hinschauen noch mehr Beingness ge­währt haben und so die Tradition ihrer Existenz auf­rechterhalten haben. Und so ergab dies ein lebendiges Etwas.


​Neues Leben bringen


Haben Sie je ein Haus gesehen, das nicht bewohnt wurde und das verfiel und seine Being­ness verlor? Haben Sie je eine Stadt gesehen, die ihre Beingness verliert? Oder haben Sie je die Beingness einer Stadt direkt gefühlt? Die Leute halten diese Beingness aufrecht.

Ein Künstler, Schriftsteller oder Dichter könnte kommen und einer Stadt neue Being­ness gewähren. Er kann sich das einfach aus den Fingern saugen. Er sieht sich einfach um und sagt: “Hm, habt ihr aber eine schöne Stadt da!“


Und er erzählt den Leuten alles darüber. Sie haben niemals irgendeine Being­ness ge­währt. Sie sind so stark damit beschäftigt, sich gegenseitig davon abzu­halten, einander aufzu­fressen, dass sie dies niemals bemerkt haben. Aber dies ist etwas, worüber sie übereinstimmen können. Die Stadt wird in genau diesem Ausmass lebendig. Es ist ziemlich bemerkenswert, dies in einer Stadt zu tun. Es ist eine Fähigkeit, die jedes Wesen hat.


Den Mensch hat dies mit der Zeit entmutigt. Er glaubt, dass es ein Schwindel oder so etwas ist. Das ist nicht der Fall. Ein Künstler hat sehr, sehr wenig mit Tatsachen zu tun. Je mehr er mit Tatsachen zu tun hat, desto mehr ist er ein Tagelöhner. Womit er zu tun hat, ist, Beingness zu diri­gieren. Wenn er den Hauch der Wahrheit in etwas hineinhauchen kann, ist er ein Künstler. Es ist mir egal, wieviele Diplome er hat oder unter wem er studiert hat.


Es ist einfach, dies freizusetzen. Es ist nicht ein gottgegebenes, unantastbares Talent, oder eines, bei dem jemand nicht in der Lage wäre, es anzunehmen. Sie sind hier – Sie sind lebendig. Als Sie noch klein waren, haben Sie Ihrem Hund oder Ihrem Kinderwagen Beingness ge­währt, mit anderen Worten, Sie haben sie le­bendig gemacht. Und auch heute noch gewähren Sie einem Auto, einem Lieb­lingsbuch oder anderen Sachen Beingness.


Manchmal ist Ihnen vielleicht sogar folgendes pas­siert: Sie trugen bestimmte Kleidungsstücke, als Sie eine unange­nehme Erfahrung machten, und am folgenden Tag – oder vielleicht noch drei oder vier Tage später – hatten Sie keine Lust, diesen An­zug oder dieses Kleid zu tragen. Sie legten es beiseite. Der Grund dafür war, dass Sie es mit einer be­stimmten Beingness versehen hatten.


Diese Beingness ist mehr als nur Zeit, Raum und Energie. Sie ist eine Leben­digkeit, und sie entzieht sich der Untersuchung, bis die Person sie untersucht.


Man ist in dem Grad lebendig, in dem einem von anderen Beingness gewährt wurde und in dem man anderen Beingness gewährt hat. Man ist als eine Gruppe in diesem Ausmass lebendig. Aber man ist wirklich nur so lebendig, wie man selbst völlig bereit ist, Beingness zu gewähren, Beingness gewähren kann und bereit ist, andere Beingness gewähren zu lassen. Man ist nur in die­sem Grad lebendig. Es ist mir egal, welche Stimmungen jemanden überkommen, wie be­trunken jemand werden kann oder wieviel Heroin jemand aufnehmen kann – er wird nie mehr Leben be­kommen. Kein künstliches Anregungsmittel und keine Liebesaffäre oder sonst irgend etwas kann jemandem diese Stufe und dieses Charakteristikum der Existenz geben, weil es sich um das Leben selbst handelt.


Wenn ein Preclear auditiert wird, ist es oft völlig unverständlich, was er will. Er wird sagen: “Ich möchte glücklich sein.“ Nun, das ist der grösste Schwindel in diesem Universum. Er kann nicht in diesem Universum leben und 24 Stunden täglich, 12 Monate im Jahr oder 100 galaktische Zeiteinheiten glücklich sein. Es ist unmöglich, weil er sich elend fühlen würde, wenn er es wäre.


Er selbst sucht Drama und Spannung. Ich habe nie jemanden gesehen, der das Leben so ge­nossen hat, wie ein Mädchen, das die wunderschöne Traurigkeit spielte, sitzengelassen wor­den zu sein. Nur wenn sie die wunderschöne Trau­rigkeit, sitzengelassen worden zu sein, nicht spielen kann, überkommt sie die wunderschöne Traurigkeit. Sie müssen beginnen, es zu audi­tieren.


Dieser Fall hat die bemerkenswertesten Liebesaffären gehabt und hat dies und das ge­macht. Sie ist völlig bereit, Ihnen mit etwas Stolz darüber zu erzählen, achten Sie aber immer auf den Schimmer von Stolz, der dahintersteckt. Dies ist kein aberrierendes Material. Sie kam dann in Schwierigkeiten, wenn sie keine Art von Beingness ausströmen konnte und das daher in dem Flow („Fluss“) ge­stoppt und aufgestaut hat. Die Leute haben dann daran gearbeitet, ihr die Fähig­keit zu verweigern, eine bestimmte Sache zu sein. Sie verweigerten Beingness.


Sie würden zu dieser Person sagen:“ Das ist alles unecht. Du spielst nur Thea­ter und meinst es nicht ehrlich, und diese Tränen bedeuten nichts, Du versuchst bloss Dich zu drücken. Du ver­suchst nur, etwas zu bekommen.“


Die Existenz ist eigentlich der gesamte Bereich auf der“Tabelle der Einstufung des Men­schen“ (engl.: Chart of Human Evaluation). Wo man dies frei durchfüh­ren kann, wo man einen grossen Umfang hat, wo man leben und seine Gefühle ausdrücken kann, und das Drama ausdrüc­ken und sich darin verwickeln kann – hier werden all diese Dinge zum Lebensnerv und zum Herz­blut des Lebens.


Aber über all diesen Dingen gibt es die Fähigkeit einer Person, dem Augen­blick, der Ver­gangenheit, der Zukunft, anderen und ihren eigenen Gegenständen Beingness zu gewähren. Being­ness zu gewähren und dann keine Angst davor zu haben. Und wenn man das gemacht hat, nun – dann macht man gerade weiter damit und gewährt eher mehr Beingness, als damit aufzuhören, weil etwas da­von gebissen hat.


Man kann im Leben nicht fähig werden, indem man sich fürchtet, es zu leben. Niemals. Und jemand kann nicht er selbst sein, ohne bereit zu sein, Beingness zu gewähren, weil er der einzige ist, der sich selbst Beingness gewähren kann. Somit kommen wir zu einer Stufe des Prozessing, die uns an sich schon eine Menge sagt, und die in ihrer eigenen Theorie ihr eigener Prozess ist.


"Sein oder nicht sein?" Darauf ist der Mensch fixiert. Das ist aber nicht die Frage. Being­ness zu gewähren oder nicht zu gewähren ist die Frage, an der er an jedem Tag seines Lebens fest­hängt.


L. Ron Hubbard


 

Liebe Freunde,


Ein weiteres Jahr liegt hinter uns, und für uns war es ein erfolgreiches Jahr. Immer mehr Menschen erkennen die Bedeutung einer angewandten Philosophie, die betont, dass das Geistige über dem Materiellen steht und der Thetan, also du, die Quelle des Lebens ist.

Dennoch sehen wir uns in einer Welt voller Herausforderungen, und es scheint nicht so, als ob diese Herausforderungen morgen schon verschwinden werden. Daher liegt es umso mehr an jedem Einzelnen, die Welt aktiv mitzugestalten, denn jeder von uns ist ein wichtiger Baustein unserer Gesellschaft.


Die Vorstellung, "erschaffen worden zu sein", führt leider oft dazu, dass man sich als Wirkung sieht. In einem System, das darauf abzielt, uns zu bloßen Konsumenten zu reduzieren und uns mit dem Status quo „glücklich zu machen“, ist es leicht, mit dem Strom zu schwimmen und keinen Widerstand zu leisten. Doch auf diese Weise sind wir nur Wirkung und nicht Ursache.


Die Gefahr der Konformität ist beträchtlich. Der Gedanke, den Ron in seinem Buch "Das Erschaffen Menschlicher Fähigkeiten" teilt, erscheint mir fast wie ein Axiom: "Man kann mit einiger Bestimmtheit behaupten, dass ein Mensch in dem Maße gesund ist, wie er für die Umgebung gefährlich ist."


Ich schätze Menschen, die aufbegehren, die aktiv handeln und ihre Meinung vertreten, wenn ihnen etwas nicht passt. Menschen, die Initiative ergreifen und sich gegen Unrecht zur Wehr setzen. Diese Menschen gestalten die Welt aktiv und machen sie richtig.


Es ist wichtig, stark zu sein und keine Angst vor "verrückten" Ideen unserer Mitmenschen zu haben. Natürlich müssen wir zwischen richtig und falsch unterscheiden können, und wenn jemand wirklich falsch handelt, sollten wir bereit sein, für Gerechtigkeit einzustehen.


Durch unsere Philosophie, durch Scientology, gewinnen wir eine Lebensgrundlage und verstehen, was richtig und falsch ist. Es ist nicht unsere Aufgabe, anderen vorzuschreiben, was richtig oder falsch ist. Durch das ausauditieren schädlicher Energie und Misserfolge erkennt jeder Einzelne selbst, was richtig und falsch ist.


Die Grundannahme in Scientology, dass der Mensch grundsätzlich gut ist, wird durch das wegauditieren von schädlicher Energie und Misserfolgen immer wieder bestätigt.


Scientology formt keine "guten" Menschen, sondern effiziente Menschen – Menschen, die Ursache sind und etwas bewirken. Ein Clear ist nicht einfach "gut", ein Clear ist Ursache.


Happy New Year!!!

Max, Erica, Melinda, Dirk, Vreni, Jean und Sibylle


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